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KISKA Interview
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RIKA Ofen-Design: Kurzge­spräch mit Ger­ald Kiska

Anlässlich des 70-jährigen Firmenjubiläums besuchten wir unseren langjährigen Partner Gerald Kiska, Geschäftsführer der international renommierten Design-Agentur KISKA, in Salzburg und sprachen mit ihm über die Zusammenarbeit mit RIKA sowie die Besonderheiten von Ofendesign.

RIKA: Wie sieht der Prozess der Ofendesign-Kreation konkret aus?

Gerald Kiska: Der Prozess des Ofendesigns ist eigentlich, zumindest in der Anfangsphase, immer noch wie vor 20 Jahren. Das heißt, wir versuchen mit Hilfe von Skizzen und Ideensammlungen einmal ein möglichst breites Spektrum aufzuzeigen, dann in Gesprächen mit dem Kunden die Leitlinien aufzustellen und dann über den Einsatz von 3D CAD-Instrumenten auch frühzeitig Technik zu implementieren, um zu sehen, passen Proportionen, Materialien, Machbarkeit, Technik zusammen, um sehr frühzeitig eigentlich eine Art digitalen Prototypen zu entwickeln, der Aussage nicht nur über die ästhetische Funktion sondern eben auch über Themen wie Machbarkeit und Material ermöglicht.

RIKA: Können Sie uns die Anfänge der Zusammenarbeit mit RIKA skizzieren?

Gerald Kiska: Die Zusammenarbeit mit dem Haus RIKA hat im Jahr 1999 begonnen, auf sehr lustige, ungewöhnliche Art und Weise, nämlich über einen gemeinsamen Steuerberater, der uns beide bei einem Mittagessen in Salzburg zusammengebracht hat – mit den Worten „ich glaube, ihr solltet euch kennenlernen“ und der Funke ist gesprungen sozusagen. Und die erste Challenge war, zu verstehen, was treibt den Herrn Riener, das heißt am Anfang war das Spektrum, das wir gezeigt haben, viel größer als üblich, um einfach unterschiedliche Richtungen mit ihm zu diskutieren und zu verstehen, was ist ihm selber wichtig. Design hat ja die Aufgabe, nicht nur die innewohnenden Qualitäten des Produkts zu zeigen, sondern einem Unternehmen, einer Marke über lange Zeit auch ein Gesicht zu verleihen. Dieses Gesicht ist im Falle eines eigentümergeführten Unternehmens auch immer mit dem Inhaber verbunden und insofern gilt es in der Anfangsphase einmal herauszufinden, was treibt ihn und wie steht er zum Thema Gestaltung. Die Öfen vor 20 Jahren waren doch noch sehr einfach gehaltene Produkte, mittlerweile ist eine Menge Technik drinnen, und mit der muss man sich auch als Gestalter auseinandersetzen. Die Bedienbarkeit für die Benutzer sollte gegeben sein trotz mehr Technik, das heißt, dem benutzerfreundlichen Konzept muss man ein bisschen mehr Aufmerksamkeit schenken und gleichzeitig hat sich der Anspruch der Kunden verändert. Also wir haben eigentlich rundherum die Latte ein bisschen höher gelegt bekommen.

RIKA: Wie sehen Sie den Trend zur Individualisierung von Produkten?

Gerald Kiska: Vielleicht eine kleine Anekdote zum Thema Individualisierung: Ich habe meine Lehrjahre bei Porsche Design absolviert und bei Porsche Design gab es eine Devise, die heißt, jede Farbe ist gut, solange sie schwarz ist. Und dann kam ein Händler auf uns zu und hat gesagt, ich möchte Porsche Designprodukte auch in Braun – es ging um Lederprodukte. Und wir haben gesagt, wirklich, glaubst du wirklich, du kannst das verkaufen? Und er hat gesagt, es ist nicht da, um verkauft zu werden, es ist nur da, um hergezeigt zu werden, ich weiß ja eh, dass sie die schwarze Version nehmen, aber sie hätten gerne die Auswahl – so viel zum Thema Individualisierung.

RIKA: Wie sieht der „Ofen der Zukunft“ aus?

Gerald Kiska: Der Ofen der Zukunft wird sich an den gleichen Kriterien entlang bewegen wie der RIKA Ofen der letzten 20 Jahre. Das heißt langlebiges Design, trotzdem Wohntrends folgend und damit auch in die Zeit passend und vor allem die sehr komplexe Technologie, die RIKA auszeichnet, besserer Brennwert, bessere Emissionswerte mit möglichst viel Behaglichkeit verknüpfend. Das heißt, die Challenge bleibt die gleiche, die Geschmäcker ändern sich.

Im Gespräch mit Gerald Kiska
Rudolf Körber (RIKA Marketing) im Gespräch mit Gerald Kiska (KISKA Geschäftsführung).

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